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Gemeinderat: Plenum lobt Wifö-Strategie

Die städtische Wirtschaftsförderung (Wifö) hat jetzt ihre Strategie zur Entwicklung des Wirtschaftsstandorts bis zum Jahr 2030 fortgeschrieben. Die besteht aus neun Handlungsfeldern, die von Unternehmensservice und Ansiedlung, räumliche Entwicklung, Einzelhandel und Innenstadt bis zu Wissenschaft und internationale Ausstrahlung reichen.

Diese Felder durchziehen die drei Querschnittsthemen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und demografischer Wandel/Fachkräfte. Die in einem breiten Beteiligungsprozess mit Akteuren von Industrie- und Handelskammer bis „Fridays for Future“ entstandene Fortschreibung, die Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz und Wifö-Leiter Michael Kaiser kurz vor Ostern den Medien vorstellten (siehe StadtZeitung 16), stieß auf breite Zustimmung im Gemeinderat. Das Plenum stellte sich am Dienstag unisono hinter die Strategie 2030 und beauftragte ebenso einstimmig die Wifö mit deren Umsetzung.

Dr. Clemens Cremer (GRÜNE) lobte die „stärkere Betonung auf Nachhaltigkeit“ und betonte, „die erfolgreiche Transformation zur Nachhaltigkeit“ werde „immer mehr zum Standortfaktor“. Thorsten Ehlgötz (CDU) sah in der Fortschreibung „gute Rahmenbedingungen für gesundes Wachstum“ und unterstrich die Bedeutung des angestrebten Gründer- und Gewerbezentrums für das Handwerk, mahnte aber „Gewerbeflächen für Morgen“ an.

„Das Konzept stärkt den Wirtschaftsstandort“, betonte auch Sibel Uysal (SPD). Tom Høyem (FDP) begrüßte „die noch stärkere regionale und internationale Ausrichtung“, Lukas Bimmerle (LINKE) sprach vom guten „Konzept mit vielen Stellschrauben“, Petra Lorenz (FW/FÜR) von einem tollen Job der Wirtschaftsförderung. Ellen Fenrich (AfD) versprach sich Verbesserung von „zum Teil selbstgemachten Problemen“. -trö-