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Private Aktion beschert Waldstadt junge Eichen

Im Rahmen der ehrenamtlichen Aktion „Tears of the Trees of Hope (Tränen der Hoffnungsbäume) – Mein Herz für den Wald“ wurden kürzlich 60 junge Eichen in der Waldstadt gepflanzt. Initiatorin der Aktion ist Monika Seelmann, welche die Eichen aus heimischem Saatgut angezogen hat, die dann als Bäumchen in der Stadtgärtnerei in Rüppurr weitere Pflege erfuhren.

Nun wurden die „Hoffnungsbäume“ mit freiwilligen Helfern sowie Kindern der Ernst-Reuter-Schule und des Kinder- und Jugendhauses Waldstadt auf einem Areal bei der Kolberger Straße in die Erde gesetzt. Voll des Lobes für die private Initiative war Bürgermeisterin Bettina Lisbach: „Toll, dass so viele Kinder und Jugendliche mitmachen (unser Bild mit Lisbach, rechts, und Seelmann), und ebenso schön ist es, dass sich Bürger und Bürgerinnen für ihre Stadt einsetzen.“ Unter der Trockenheit und Dürre der vergangenen Jahre habe der Baumbestand massiv gelitten – gerade auch in der durch Bäume geprägten Waldstadt.

„Wir benötigen gerade in Zeiten des Klimawandels robuste Baumarten, die Eiche gehört dazu. Die heimische Baumart kommt mit dem trockenen Klima besser zurecht als beispielsweise die Buche“, sagte die Umweltdezernentin. Natürlich müssten die jungen Eichen noch lange gewässsert und möglicherweise freigehalten werden – aber dies sei den Aufwand definitiv wert. Die Initiatorin bedankte sich bei allen Helfern sowie beim Gartenbauamt (GBA) für die Unterstützung. Auch sie mache es glücklich, dass die junge Generation unter Anleitung von Fabian Collet (GBA) zum Spaten griff. „Der Wald ist, neben der C02-Einsparung, für die Erholung unserer Seele enorm wichtig. Durch die Mitmach-Aktion möchten wir dies ins Bewusstsein bringen“, so Seelmann. Für April / Mai ist eine Vernissage im Wald mit Objekten aus Restholz vor Ort geplant. -voko-