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Karlsruhe.App startet Live-Betrieb: „Deine Stadt. Immer dabei.“

Plattform für digitale Dienste und Info-Kanäle / Daten bleiben sicher in Karlsruhe

Die neue „Karlsruhe.App“ hat vor wenigen Tagen den Betrieb aufgenommen und ist kostenlos auf www.karlsruhe.app sowie direkt im App Store und bei Google Play verfügbar. An den Start gegangen ist sie mit ersten grundlegenden Funktionen wie dem „Marktplatz“ für digitale Dienste und Service-Angebote sowie themenspezifischen „Channels“. An der Weiterentwicklung wird auch die Nutzerschaft beteiligt.

Perspektivisch soll es möglich werden, dass „User“ schnell und unkompliziert auf alles zugreifen können, was ihnen in Karlsruhe wichtig ist. Von Gastronomie, Freizeit, Kultur, Shopping, Tourismus und Events über ausgewählte Neuigkeiten hin zu Bürgerdiensten und Beteiligungsformaten. „Wir wollen mit den Menschen in Kontakt kommen“, machte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup bei einem Pressetermin klar.

Die App sei ein modernes „Informations- und Kommunikationsangebot“ für Bürgerinnen und Bürger sowie Menschen, die sich für die Stadt interessieren. Mit diesen solle sie auch weiterentwickelt werden, damit sie irgendwann „alle Wünsche“ erfüllen könne. Laufen wird die „Karlsruhe.App“ als virtuelle öffentliche Einrichtung. Eine „echte Deutschlandpremiere“, wie Mentrup betonte. Lob gab es von Landes-CIO Stefan Krebs. Das Projekt sei ein „Digitalisierungsleuchtturm“ mit einer „Strahlkraft übers ganze Land“, so der Ministerialdirektor. Das Land hatte die App mit 880.000 Euro gefördert.

Lokal entwickelt / Sichere Daten

Realisiert wurde das Projekt federführend vom städtischen IT-Amt, in Zusammenarbeit mit der CAS-Software AG. IT-Amtsleiter Markus Losert erläuterte, dass mit der „Karlsruhe.App“ ein Rahmen geschaffen wurde, der es Nutzerinnen und Nutzern möglich mache, private und öffentliche Angebote „vereint zur Verfügung zu haben“.

Er unterstrich, dass die Lösung aus Karlsruhe komme und auch die Daten in Karlsruhe blieben. CAS-Geschäftsführer Martin Hubschneider führte dazu aus, dass die „Karlsruhe.App“ auf der Plattform „We.Network“ basiere. Diese unterstütze die „digitale Datensouveränität der Partner“ und biete „einfache Benutzerschnittstellen mit wenigen Zugangsbarrieren“. Damit könne die App deutschland- und europaweit neue Standards beim Thema „digital citizen relationship“ setzen.

Die Beziehung zur Bürgerschaft stellte auch Pressesprecher Tobias Jüngert in den Mittelpunkt: „Wir wollen die Menschen da ansprechen, wo sie tatsächlich sind, und das Handy ist in jeder Hosentasche dabei. An den Start gehe die Stadt etwa mit Channels zu News aus dem Rathaus und zu Corona. „Um das Informationsangebot weiterzuentwickeln“ sei nun vor allem das Feedback der Nutzerinnen und Nutzer wichtig. -gem-