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Betriebsumfrage zum Standort und zu Corona-Folgen: Die Meisten sind zufrieden

Die Stadt hat jetzt die Ergebnisse der in Kooperation mit der City Initiative Karlsruhe im April und Mai durchgeführten Unternehmens- und Betriebsumfrage veröffentlicht. Die 618 teilnehmenden Betriebe haben in der Online-Umfrage ihre Einschätzungen zu Karlsruhe als Wirtschaftsstandort, betrieblichen Folgen der Corona-Pandemie sowie zu Leistungen und Angeboten der Wirtschaftsförderung abgegeben.

Die Ergebnisse zeigen, dass fast 90 Prozent der in der Fächerstadt ansässigen Betriebe mit Karlsruhe als Wirtschaftsstandort eher oder sehr zufrieden sind. EB Gabriele Luczak-Schwarz freut sich „über die sehr guten Zufriedenheitswerte für Karlsruhe als Wirtschafts-, aber auch als Wissenschaftsstandort. Hier spiegelt sich das Prinzip der kurzen Wege und die enge Vernetzung der beiden Sektoren wider."

Trotz der insgesamt positiven Einschätzungen, trüben die Folgen der Corona-Pandemie das Gesamtbild ein. So hatten zum Zeitpunkt der Umfrage über 80 Prozent der Karlsruher Betriebe mit negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen, etwa mit sinkender Nachfrage, Personalausfällen und Problemen mit Lieferketten.

30 Prozent der Betriebe hatten laut Umfrage Corona-Finanzhilfen beantragt. Besonders betroffen von den Folgen der Pandemie sind neben Gastgewerbe und Einzelhandel vor allem sonstige Dienstleister wie Friseure, Kosmetikstudios, Reiseveranstalter, Verkehrsdienstleister und Kulturbetriebe. Diese Branchen sind es auch, die zu überdurchschnittlich hohen Anteilen eher skeptisch in die nahe Zukunft schauen.

Michael Kaiser, Direktor der Wirtschaftsförderung, dankt den Betrieben für die hohe Teilnahme an der Umfrage mit einer Rücklaufquote von nahezu 30 Prozent und freut sich über die positiven Rückmeldungen zur Arbeit der Wirtschaftsförderung. Die vollständige Unternehmens- und Betriebsumfrage ist auf karlsruhe.de abrufbar. -red-