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GEDOK: Blick auf jüdisches Leben

„Close – but no banana“ meint so viel wie knapp daneben ist auch vorbei und bezieht sich auf die allgemein fehlenden Kenntnisse in der Bevölkerung über jüdisches Leben in Karlsruhe heute.

„Nah dran, aber eben nicht so ganz“ – mit dieser Tatsache setzten sich die GEDOK-Künstlerinnen Vérok Gnos, Elke Hennen, Jutta Hieret, Iris Kamlah und Gloria Keller auseinander, den Blick auf das heutige Leben junger Jüdinnen und Juden gerichtet. Die von Sonntag, 24. Oktober, bis zum 21. November laufende Schau im GEDOK-Künstlerinnenforum dokumentiert den Prozess der vergangenen Monate, um gleichzeitig von Gegenwärtigem zu erzählen. Eine Auswahl der entstandenen MemoMyzel-Tafeln und Kopfbedeckungen sowie Filmmaterial, Fotos und Collagen zeigen die gedankliche Auseinandersetzung jeder einzelnen Künstlerin mit dem Sujet.

Die Vernissage findet am Samstag, 23. Oktober, um 19 Uhr statt. Einleitende Worte spricht Claus Temps, Leiter des städtischen Kulturbüros. Der Einlass wird entsprechend der geltenden Corona-Verordnung geregelt. Tags darauf ergibt sich erneut Gelegenheit, in die Markgrafenstraße 14 zu kommen. Dann stellt Hedi Schulitz um 16 Uhr ihre Erzählung „Das Chippendale“ vor. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an gedok-karlsruhe@online.de oder telefonisch unter 0721 374137. -red-