13. April 2022

Radstreife des Ordnungs- und Bürgeramts geht wieder auf Tour

Die Überwachungskräfte auf dem Zweirad sind jetzt vor allem im Bereich der Innenstadt unterwegs

Immer mehr Karlsruherinnen und Karlsruher benutzen das Fahrrad als Verkehrsmittel. Nicht nur ansteigende Temperaturen, sondern auch komfortablere Drahtesel und E-Bikes, die Umweltfreundlichkeit des Fahrrads allgemein und nicht zuletzt vielleicht auch steigende Spritkosten sind für diese Entwicklung verantwortlich. Umso wichtiger ist für das Ordnungs- und Bürgeramt (OA) der Einsatz der Radstreife bei seiner Verkehrsüberwachung. Für diese Form der Streifentätigkeit werden ab sofort – wie schon fast üblich in den Sommermonaten – wieder Dienstfahrräder eingesetzt. Zum Fuhrpark gehören nicht nur "normale" Räder sondern auch vier Pedelecs.

Der Blickwinkel verändert sich

"Die Radstreife ist eine tolle Sache, es verändert sich dadurch der Blickwinkel der Überwachungskräfte", betont Bürgermeister Dr. Käuflein. "Situationen, die man beim Gehen oder im Auto vielleicht nicht einmal wahrnimmt, können für diejenigen, die mit dem Rad unterwegs sind, möglicherweise eine Gefahr darstellen", so Käuflein weiter. Auf solchen Gefahrenstellen soll daher der Blick der mit dem Rad fahrenden Überwachungskräfte liegen.

Auf stark befahrenen Routen vor Ort

Die Radstreife der Verkehrsüberwachung des OA ist regelmäßig von April bis Oktober im Einsatz. Die sogenannten Radbezirke hatten sich in den vergangenen Jahren eher auf Stadtteile außerhalb der Innenstadt beschränkt. Aufgrund der aktuellen Entwicklung im Radverkehr werden jedoch jetzt verstärkt Schwerpunkte im innerstädtischen Bereich gesetzt. Dabei fahren Überwachungskräfte vor allem stark frequentierte Radrouten ab, um dort Behinderungssituationen unmittelbar feststellen und auflösen zu können. Im vergangenen Jahr brachte die Radstreife trotz langanhaltender Schlechtwetterphasen insgesamt mehr als 1.300 Ordnungswidrigkeiten zur Anzeige. Das waren gleich 500 mehr als im ersten Coronajahr 2020.